Details
ISBN/EAN: 978-3-96176-140-1
Einband: gebundenes Buch
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Herausgeber:
Hans Berkessel
Hans Berkessel
Auflage:
1. Auflage 2022
1. Auflage 2022
Erschienen am:
30.09.2022
30.09.2022
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
163 S.
163 S.
Format (T/L/B):
1.5 x 26.6 x 21.6 cm
1.5 x 26.6 x 21.6 cm
Hersteller:
Nünnerich-Asmus Verlag & Media GmbH
vertrieb@na-verlag.de
Krämerstraße 25
DE 55276 Oppenheim am Rhein
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Kehillah Schpira - 'Mögen diese Pflöcke niemals herausgerissen werden.'
Zeugnisse jüdischen Lebens in Speyer, Mit CD-ROM mit Lehrerhandreichung - Materialien für den Unterricht, Beiträge zur Geschichte der Juden in Rheinland- Pfalz 5, Veröffentlichungen des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Main
20,00 €
inkl. MwSt.
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Beschreibung
Das geschlossene Ensemble des Judenhofs mit der Ruine der alten Synagoge (seit 1104 ältester jüdischer Kultbau des Mittelalters in Europa) und der mit romanischen Ornamenten verzierten Mikwe (seit 1126 ältestes jüdisches Ritualbad Mitteleuropas) bildete für fast 400 Jahre das religiöse, kulturelle, rechtliche und administrative Zentrum der jüdischen Bevölkerung in Speyer. Von Anfang an bestanden unter den Gelehrten und Führungsgruppen der drei Gemeinden Warmaisa, Magenza und Schpira enge persönliche und familiäre Beziehungen und ein reger Austausch. Dies führte um 1200 zur Bildung eines Gemeindebundes, der gleichlautende Rechtssatzungen für alle drei Gemeinden schuf, die für das gesamte aschkenasische Judentum Europas gültig waren. Wegen dieser herausragenden religiös-kulturellen Traditionen und der außergewöhnlichen Bedeutung der materiellen Überreste strebten das Land Rheinland-Pfalz, die jüdischen Gemeinden und die Städte Worms, Mainz und Speyer die Anerkennung als UNESCO-Welterbestätte an. Seit 27. Juli 2021 sind die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz UNESCO-Welterbe. Das neue Quellenlesebuch, als fünfter Band der Reihe Beiträge zur Geschichte der Juden in Rheinland- Pfalz, umfasst einen Zeitraum von fast 1000 Jahren jüdischen Lebens in Speyer. Die Bild- und Schriftzeugnisse reichen von 1084 bis zur Einweihung der neuen Synagoge Beit-Schalom im Jahr 2011. Die Quellen berichten von der kulturellen Blüte des Judentums und gelungener Integration und Akkulturation ebenso wie von den Erfahrungen von Leid, Verfolgung und Vernichtung.
Über Stefan Endres, Christiane Pfanz-Sponagel
Stefan Endres, StD, stv. Schulleiter, zahlreiche Veröffentlichungen und Unterrichtsmaterialien, insbes. zur Pfälzer Regionalgeschichte.