Geld ist nicht genug (Englische Broschur)

Crissa Stone 2
ISBN/EAN: 9783865325778
Sprache: Deutsch
Umfang: 336 S.
Format (T/L/B): 2.8 x 20.5 x 13.5 cm
Einband: Englische Broschur
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Metallteile und Plastik schlittern über den Asphalt. Volltreffer. Crissa Stone hebelt den Geldautomaten mit der Schaufel eines Frontladers aus der Verankerung und balanciert die Beute auf die Ladefläche ihres Pick-ups. Sie liebt saubere Lösungen. Crissa hat das System des Bankraubs perfektioniert, aber ihre Partner verlieren die Nerven. Gangster, die sich gegenseitig umbringen - wie unprofessionell. Zum Glück wartet schon ein neuer Job: Ein verstorbener Mafiaboss soll die Millionen eines Raubs jahrelang versteckt haben. Leider ist Crissa nicht die Einzige, die es auf das Geld abgesehen hat. Sie gerät zwischen die Fronten und muss fliehen: Vor dem Gesetz und einer Mafia-Gang aus New York.
Wallace Stroby wurde 1960 geboren und wuchs südlich von New York in Ocean Grove auf. Er arbeitete als Polizeireporter bei einer Zeitung und wurde mehrfach für seine Buch- und Filmkritiken ausgezeichnet. Vier atemlose Crissa-Stone-Kriminalromane stammen bislang aus Strobys Feder, die als deutsche Erstausgaben bei Pendragon erscheinen.
1 Crissa zog sich die Skimaske über das Gesicht, trat auf die Kupplung des Schaufelladers und schaute über den Asphalt zum Geldautomaten hinüber und dem rotgeziegelten Bankgebäude dahinter. Am Horizont zuckten Blitze eines Wärmegewitters. Der Frontlader tuckerte und rüttelte, vibrierte durch ihre Stiefel hindurch. Ihre Hände steckten in Handschuhen, sie wischte die Scheibe frei. Hollis ließ nahe den Bäumen am entgegengesetzten Ende des Parkplatzes die Scheinwerfer des gestohlenen Pick-ups aufleuchten. Den Hebel für die große Schaufel bediente sie mit ihrer rechten Hand, hörte das Getriebe einrasten. Die Schaufel hob sich langsam. Sie hatten den Frontlader von einer Baustelle eine halbe Meile weiter gestohlen und ihn ohne Licht über die Seitenstraßen hierhergefahren. Die Bank hatten sie sich wegen ihrer Lage ausgesucht. Wald auf drei Seiten, vorne ein Highway. Nachts um drei waren nur wenige Autos unterwegs und die fuhren schnell. Sie trat auf die Bremse, schaltete in den ersten Gang und stieg auf das Gaspedal. Der Schaufellader preschte vorwärts. Sie versuchte, um einen Randstein zu lenken, erwischte aber die Kante. Die großen Räder rollten darüber hinweg, die Kabine hob und senkte sich. Der Geldautomat stand auf einer Betoninsel neben der äußersten der drei Durchfahrtsspuren. Sie bog im falschen Winkel ein, musste bremsen und zurückstoßen. Der Rückwärtssensor piepste, war über dem Motor kaum zu hören. Als sie zurücksetzte und sich richtig positionierte, konnte sie Hollis sehen, wie er sie zunehmend nervös durch die Windschutzscheibe des Pick-ups beobachtete.