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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783839001417
Sprache: Deutsch
Umfang: 480 S.
Format (T/L/B): 3.6 x 19.1 x 12.5 cm
Lesealter: 14-99 J.
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Klaus-Peter Wolf setzt in Todesbrut seine Charaktere einer Extremsituation aus und schildert die Bedrohung, wie sie von der Vogelgrippe H5N1, dem Coronavirus SARS-CoV-2 oder anderen Epidemien und Pandemien ausgeht, erschreckend realistisch. Außerdem zeigt er auf, dass die darauffolgende Hysterie, Gewalt und das Chaos beinahe so gefährlich sind wie die Krankheit selbst. Hierfür hat der Spiegel-Beststellerautor weitreichende Recherchen zum Thema Krisenmanagement der WHO und der Bundesregierung durchgeführt und mit zahlreichen Experten gesprochen. Ein Katastrophen-Thriller par excellence - spannend bis zum Schluss! Eine Fähre irrt über die Nordsee und darf nirgendwo anlegen. An Bord befindet sich eine tödliche Gefahr. Sie könnte von jedem ausgehen. Auf einer beliebten Urlaubsinsel formiert sich eine Bürgerwehr: Kein Neuankömmling soll die Insel mehr betreten. Dabei ist die Bedrohung schon längst dort. Die Bundeswehr riegelt eine Kleinstadt an der Küste ab. Niemand darf mehr ins Sperrgebiet. Und niemand darf mehr hinaus. Aber ob das noch etwas nützt? Es geschieht etwas völlig Unberechenbares, das jegliche Gesellschaftsordnung außer Kraft setzt. Wann kommt es zu uns?

Autorenportrait

Klaus-Peter Wolf wurde 1954 geboren. Schon früh stand für ihn fest, dass er Schriftsteller werden wollte: Er gründete die "Geschichtenerzählerbande". Alle Mitglieder der Bande kamen als handelnde Personen in seinen Geschichten vor. Stundenlang ging er mit seiner ständig wechselnden Bande spazieren und erzählte auf Zuruf neue Geschichten. Vom Weltraumabenteuer bis zum Indianerüberfall, vom realistischen Familienalltag bis zum Fantasymärchen mischte er alles nach seinen eigenen Bedürfnissen und denen seiner Zuhörer. "Abenteuerspielplätze gab es noch nicht. Die Wohnungen waren klein, die Straßen gefährlich. In der Geschichtenerzählerbande konnten wir Abenteuer auf kleinstem Raum erleben. Wir gingen einfach nebeneinander her, stundenlang auf einem Garagenhof im Kreis oder auch auf dem Schulhof. Natürlich fiel den Erwachsenen auf, daß da etwas Besonderes geschah, dass Kinder dort die ganze Zeit intensiv miteinander redeten, gestikulierten und keinerlei Spielzeug brauchten. Das kam einigen verdächtig vor. Meiner damaligen Klassenlehrerin war das Ganze nicht geheuer. Als ich die ersten schlechten Noten schrieb, bat sie meine Mutter zur Schule. Ich sei ein Träumer, ein Spinner, ein Lügner. Dieses Herumspinnen, Geschichtenerfinden, sollte mir auf jeden Fall untersagt werden, auch zu Hause. So sollten sich meine Schulleistungen endlich verbessern. Von da an tagte die Bande im Geheimen. Ich war acht, höchstens neun, und erlebte bereits, was es heißt, wenn ein Talent unterdrückt wird. Je stärker die Verbote wurden, um so mehr spürte ich, daß ich von Bildern und Geschichten geradezu geflutet wurde. Ich brauchte ein Ventil. Die Geschichtenerzählerbande wurde immer wichtiger. Ich will meinen Lehrern hier nicht Unrecht tun. Auf ihre Weise hatten sie schon recht. Ich folgte ihrem Unterricht nur bruchstückhaft. Immer wieder gingen meine Gedanken sehr weit weg. Auch wenn ich mir Mühe gab, meiner Lehrerin an den Lippen zu hängen. Jeder Satz von ihr löste eine Assoziationskette in mir aus. Ein zarter Hinweis auf das Meer reichte aus, und ich erlebte Abenteuer auf einem Piratenschiff." Mittlerweile ist Wolf als Autor - auch als Drehbuchautor - außerordentlich erfolgreich. Seine Bücher wurden in 16 Sprachen übersetzt und über 8 Millionen mal verkauft. Hier geht es zur Website von Klaus Peter Wolf