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Hochschule und Politik

Politisierung der Universitäten vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Veröffentlichungen der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte 16

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783796543807
Sprache: Deutsch
Umfang: VIII, 349 S., 357 S., 11 s/w Illustr., 4 s/w Tab.,
Format (T/L/B): 3 x 22.5 x 16 cm
Auflage: 1. Auflage 2022
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Eine unpolitische Universität hat es nie gegeben. Das zeigt dieser Band, indem er die stetigen Auseinandersetzungen um die institutionelle und wissenschaftliche Freiheit von Universitäten in den Blick nimmt. Die prägende Entwicklungsphase der Gründungs- und Stiftungsuniversitäten seit dem 13./14. Jahrhundert stellte die Universitäten in ein Interessengeflecht zwischen Stifterwillen, gesellschaftlichem Bedarf an Gelehrten und persönlichen Karrierestrategien. Notwendige innere Ordnungen (Statuten, Partizipations- und Wahlverfahren, Fakultäten) ermöglichten eine institutionelle Verfestigung, aber auch den regulierenden Zugriff externer Kräfte. Dadurch dass sie ihre korporative Unabhängigkeit und wissenschaftliche Freiheit verteidigten, wurden die Universitäten zu Foren nicht nur des lehrenden und forschenden, sondern auch des öffentlichen und politischen Diskurses - und sind es bis heute geblieben.

Autorenportrait

Martin Kintzinger ist seit 2002 Professor für Geschichte des Mittelalters an der Universität Münster. Davor lehrte er  Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte an der Universität München. Wolfgang Eric Wagner ist seit 2012 Professor für Geschichte des Mittelalters an der Universität Münster. Davor lehrte er von 2006 bis 2012 als Juniorprofessor Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Rostock. Ingo Runde ist seit 2010 Direktor des Archivs der Universität Heidelberg. Am dortigen Historischen Seminar ist er Lehrbeauftragter für Historische Grundwissenschaften und Universitätsgeschichte.

Schlagzeile

Universitätsgeschichte ist Politikgeschichte