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Gut beraten mit Tarot

Der Schlüssel zu allen 78 Tarotkarten mit 24 bewährten Legemethoden

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783442337446
Sprache: Deutsch
Umfang: 281 S.
Format (T/L/B): 2.8 x 24.2 x 18 cm
Einband: Paperback

Beschreibung

Hajo Banzhafs Ruf als Tarot-Experte hat zum einen mit der Klarheit seiner Karteninterpretationen zu tun, aber auch damit, dass er eine Reihe höchst praktischer Legesysteme selbst entwickelt oder wieder entdeckt hat. Darin liegt auch eine der Stärken von ''Gut beraten mit Tarot''. Denn hier werden die 24 wirksamsten Legemethoden vorgestellt, nach Schwierigkeitsgraden und thematischen Schwerpunkten übersichtlich angeordnet. So bietet das breite Spektrum an Legemöglichkeiten nicht nur für jedes Thema die richtige Methode, sondern für jeden Leser den ihm entsprechenden Schwierigkeitsgrad. Sogar an die ''Ungeduldigen'' - heutzutage eine häufig vorkommende Spezies - hat Hajo Banzhaf gedacht und für sie einen ''Schnelleinstieg'' konzipiert, mit dessen Hilfe sie sofort loslegen können.

Der 2. Teil des Buches wendet sich der Interpretation der Karten auf der jeweiligen Position zu. Dort finden wir Stichworte zur allgemeinen Bedeutung der Karte, zu Beruf, Quintessenz, Ratschlag und zu ihrer Bedeutung für Liebe und Beziehung. Zusätzlich kommentiert Banzhaf das jeweilige Bild als Tages- und Jahreskarte.



Autorenportrait

Hajo Banzhaf, geboren am 15.5.1949, war Astrologe und Deutschlands bekanntester Tarot-Experte. Nach einem Studium der Philosophie und einer zwölfjährigen Banklaufbahn arbeitet er seit 1985 freiberuflich als Buchautor, Seminarleiter und Astrologe. Hajo Banzhaf ist Autor und Co-Autor von 17 Büchern über Astrologie und Tarot, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Im Februar 2009 starb Hajo Banzhaf an den Folgen einer Operation.

Leseprobe

VON DEN MAMELUCKEN BIS ZUM HEUTIGEN TAROT VON DER FRAGESTELLUNG BIS ZUR DEUTUNG SCHNELLEINSTIEG FÜR UNGEDULDIGE Tarot als spontaner Ratgeber Zehn Schritte zur Tarotlegung WENN SIE ES GENAUER WISSEN MÖCHTEN: Schritt für Schritt zum guten Rat Am Anfang steht die Frage Wonach kann man Tarot fragen? Wie sollte die Frage gestellt werden? Unmögliche Fragen Mischen und Auslegen der Karten Die Deutung der Karten Zusammenschau Umgekehrte Karten Die Quintessenz Wie zuverlässig ist der Ratschlag der Karten, und für welchen Zeitraum gilt er? Unverständliche Karten Die Besonderheiten der Hofkarten Wie kann man am schnellsten mit den Karten vertraut werden? DIE LEGEMETHODEN ÜBERSICHT MIT SCHWIERIGKEITSGRADEN EINFACHE LEGUNGEN MIT EINZELNEN KARTEN 1. Der gute Rat 2. Die Tageskarte 3. Monats, Jahres, Geburtstagskarte 4. Die Raunachtslegung 5. Pro und Kontra 24 BEWÄHRTE ARTEN, DIE KARTEN ZU LEGEN 01. Das Ankh 02. Der astrologische Kreis 03. Das Beziehungsspiel 04. Der blinde Fleck 05. Das Entscheidungsspiel 06. Das Fegefeuer 07. Das Geheimnis der Hohenpriesterin 08. Inannas Abstieg in die Unterwelt 09. Das keltische Kreuz 10. Der Kompass 11. Das Kreuz 12. Das Krisenspiel 13. Die Lemniskate 14. Leonardo - oder Ideal und Wirklichkeit 15. Das Liebesglück 16. Das Liebesorakel 17. Der nächste Schritt 18. Das Narrenspiel 19. Das Partnerspiel 20. Das Planspiel 21. Die sieben Todsünden 22. Die Tür 23. Der Weg 24. Der Zauberspruch der Zigeuner DIE BEDEUTUNG ALLER 78 KARTEN DIE GROßEN ARKANA DIE KLEINEN ARKANA Stäbe Schwerter Kelche Münzen Anhang Alles nur dummer Zufall? Tarot als Weisheitsbuch Der archetypische Lebensweg in den Tarotkarten Astrologie und Tarot Häufig gestellte Fragen und ihre Antworten Erklärung von Wörtern und Begriffen Benutzte und empfehlenswerte Literatur Der Autor VON DEN MAMELUCKEN BIS ZUM HEUTIGEN TAROT Geschichten über den Ursprung des Tarot gibt es viele. Es heißt, die Karten seien uralt und kämen aus Indien, Marokko oder aus Ägypten und hätten schon vor Jahrtausenden das Innere der Pyramiden geschmückt. Die nachprüfbare Geschichte ist dagegen eher kurz. Am Ende des 14. Jahrhunderts tauchten in Europa erstmals Karten auf, die vermutlich aus der islamischen Welt kamen. Karten aus dieser Zeit fand man im letzten Jahrhundert im Topkapi Museum in Istanbul. Sie stammen von den Mamelucken, einer Herrscherklasse, die seit dem 13. Jahrhundert Syrien und Ägypten regierten. Darauf sind erstmals die Symbole der vier Sätze zu sehen, die bis heute für Tarot-, aber auch für Spielkarten typisch sind: Schwerter (Pik), Kelche (Herz), Münzen (Karo) sowie die Stäbe, die zu Kreuz wurden. Als begeisterte Polospieler hatten die Mamelucken den Poloschläger zum Stabsymbol erhoben. In Europa aber fanden diese vier Serien interessanterweise eine Entsprechung in den vier mittelalterlichen Ständen: Schwerter = Ritter, Münzen = Kaufleute, Kelche = Klerus und Stäbe = Bauern. Da jeder dieser Sätze aus 10 Zahlenkarten besteht (Ass bis 10) sowie vier Hofkarten (König, Königin, Ritter und Bube), sind es insgesamt 56 Karten, die man im Tarot die Kleinen Arkana nennt, das heißt »die kleinen Geheimnisse«. Heute besteht Tarot aus 78 Karten. Die zusätzlichen 22 Karten, die als die Großen Arkana (die großen Geheimnisse) das Herzstück des Tarot bilden, erscheinen erstmals um 1428 am Hof des Mailänder Herzogs Filippo Maria Visconti als »Das Spiel der Trümpfe«. Bei diesen wunderschönen handgemalten Karten handelt es sich um symbolreiche Einzelmotive, deren Spektrum vom Narren über Papst und Kaiser bis hin zum Eremiten reicht und vom Schicksalsrad über Tod und Teufel zu Sonne, Mond und Stern. Erst um 1505 taucht der Name Tarot in der italienischen Form als Tarocchi (Einzahl Tarocco) in Ferrara auf. Als Tarock wurde er im Deutschen ein Begriff für Kartenspiele, in der französischen Version gi Leseprobe